Ausgabestelle Dörentrup

In Anlehnung an die Tafelausgabestelle Barntrup wurde in Dörentrup im März 2007 eine zweite Ausgabe unter dem Oberbegriff „Ostlippische Tafel“ eingerichtet.

Initiator und Träger in Dörentrup sind die drei Kirchengemeinden Bega, Spork-Wendlinghausen und Hillentrup, die mit einer Anschubfinanzierung eine große Hilfe waren.

Erfreulicherweise fanden wir im Jahr 2006 recht schnell aus allen Ortsteilen nahezu 40 Helfer und Helferinnen, die nach besten Kräften etwas Gutes, etwas Sinnvolles tun wollten und heute glücklich sind, wenn sie bei der Ausgabe Freude in Form von Lebensmittel schenken dürfen.

Mitarbeiterinnnen und Mitarbeiter in Dörentrup

Der große Dichter Johann Wolfgang von Goethe hat einmal gesagt:

»Wer freudig etwas tut und sich des Getanen freut, ist glücklich.«

Unsere Ausgabe findet wöchentlich jeden Dienstag von 16.45 bis 17.30 Uhr im Försterweg 9 in Dörentrup-Schwelentrup statt, zu dem im Schnitt 40 Abholer kommen. Somit bedient die Ausgabestelle etwa 120-130 Personen.

Beobachtet haben wir, dass im Lauf der Zeit die anfängliche Scheu, zur Tafel zu kommen, nachgelassen hat. Wir stellen heute fest, dass man sich inzwischen zum großen Teil kennt und nach Bedarf untereinander behilflich ist. Es ist in der heutigen Zeit nun wirklich keine Schande, wenn plötzlich unverschuldete Arbeitslosigkeit, die jeden treffen kann, das Leben völlig aus den Fugen geraten lässt.

Die Helfer versuchen immer wieder, gegenseitiges Vertrauen aufzubauen. Was durchaus anerkannt wird, wie ein Brief bezeugt (zum Anzeigen klicken).

Blick in die Ausgabestelle

Wir veranstalten Basare, jährlich auch Kinderbasare in der Weihnachtszeit, bei denen jeder entweder kostenlos und zu einem ganz geringen Preis Kleidung, vor allem Kindersachen, erwerben kann, außerdem versuchen wir in Ausnahmesituationen auch schon mal, behilflich zu sein bei der Arbeits- und Wohnungssuche.

Wichtig ist, den Menschen nicht nur als „Abholer“ oder „Kunde“ zu sehen, sondern ihn als Einzelperson mit seinen Ängsten, Sorgen und Nöten zu begreifen.

Für uns Helfer ist es wichtig, dass wir uns bei alltäglich vorkommenden Rückschlägen nicht entmutigen lassen, sondern immer wieder Kraft und Mut „tanken“, aber auch uns schenken lassen. In diesem Sinne verstehen wir unsere Arbeit und führen sie gern und freudig aus.